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Die Wälder





Stellen wir uns einmal vor, das Nationalgebiet wäre nie bewirtschaftet worden. Dann wären die Niederungen von Seggenrieden und Röhrichten, von Erlen- und Birkenbruchwäldern bedeckt.

An Seeufern und Mooren, könnte sich zeitweise die Kiefer halten. Die restliche Landfläche wäre ein reiner Buchenurwald. Den Brüchen, Kiefern- und Buchenwäldern wären nach Zusammen-bruchphasen vorübergehend etwa 12 weitere Baumarten beigemischt.
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Einen vom Menschen unbeeinflussten Wald gibt es bei uns jedoch nicht mehr. Man kann davon ausgehen, dass im Müritz-Nationalpark nur kleine nasse oder sehr hängige Gebiete niemals gerodet oder landwirtschaftlich genutzt wurden.



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Der bis vor etwa 200 Jahren anhaltende hemmungslose Raubbau an den Wäldern hatte eine kritische Situation erreicht; die bewirkte schließlich die Einführung einer geregelten Forstwirtschaft. Erstmals wurde systematisch aufgeforstet. Entsprechend den überwiegend sandigen Böden wurde dabei die Kiefer bevorzugt: Das war ökologisch richtig und ökonomisch sinnvoll. Nichtheimische Baumarten wie Douglasie, Fichte, Lärche und Roteiche wurden dann ab Ende des 19. Jh. ebenfalls angebaut.